Es freut mich, dass so viele Menschen Weihnachten feiern.
Warum feiern sie aber eigentlich?
Weiß jeder worum es geht?
Den meisten Menschen geht es vermutlich um die Familie, um Besinnung, um Ruhe und Frieden.
Alles ganz tolle Gründe, aber die Menschen und Engel damals zu Jesus´ Geburt waren so glücklich, weil ihnen der Messias geboren wurde.
Sie wussten, das Kind, das in der Krippe lag, würde eines Tages die Menschen aus ihrer Knechtschaft befreien. Darum freuten sie sich so über alle Maßen, dass sie wollten, dass sich alle Menschen ebenso freuten.
Wenn man sich freut, gibt man Geschenke. (Ester 9:22)
Heutzutage verbindet jeder Weihnachten mit Geschenken - schön wäre, wenn wir die Freude und die Hoffnung durch den Messias nicht vergessen und sogar weitergeben.

Lass Dich von Jesus befreien und freu Dich - nicht nur zu Weihnachten.

2022
Glücklich sind die, die sich um Frieden bemühen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
(Matthäus 5:9)

Frieden ist wieder wichtiger geworden. Frieden in der Welt wird gebraucht, aber auch in uns ist Frieden nötig. Trotz all der Herausforderungen können wir ruhig bleiben, wenn wir mit Gott verbunden sind. Dann gilt auch für uns: „Was ich [Jesus] euch schenke, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst. Denkt an das, was ich euch gesagt habe ...“ (Johannes 14:27-28)
Möge in dieser dunklen Zeit unser Licht leuchten, wenn wir in schwierige Situationen geraten.

2021
»Niemand zündet eine Lampe an, um sie dann zu verstecken oder unter einen Topf zu stellen. Im Gegenteil, sie kommt auf den Lampenständer, damit alle, die das Haus betreten, das Licht sehen können. Dein Auge vermittelt dir das Licht. Ist dein Auge gut, so bist du ganz von Licht durchdrungen; ist es schlecht, so bist du voller Finsternis. Gib also Acht, dass das Licht in dir nicht Finsternis ist! Wenn du nun ganz vom Licht durchdrungen bist und nichts mehr an dir finster ist, dann wirst du ganz und gar im Licht sein – so wie du es bist, wenn der Lichtstrahl der Lampe dich trifft.«
(Lukas 11:33-36)

Es kommt darauf an, durch welche Augen wir die Welt betrachten ...
Wir konnten dieses Jahr die ganze Familie besuchen und haben viel gelernt.
Wenn man auf das sieht, was noch möglich ist und neue Wege geht, dann können wir auch in dunklen Zeiten für andere als Lichter strahlen.

2020
Ich bitte Gott, auf den sich unsere Hoffnung gründet, dass er euch in eurem Glauben mit aller Freude und allem Frieden erfüllt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer stärker und unerschütterlicher wird.
(Römer 15:13)

Dieses Jahr lief — wie bei allen — anders als geplant. Homeoffice, YouTube Kanal und zoom sind die Stichwörter. Wir haben Frieden und Hoffnung und freuen uns auf's nächste Jahr, in dem wir dann hoffentlich auch wieder unsere gesamte Familie besuchen können.

2019
Ein fester Turm ist der Name des HERRN; zu ihm läuft der Gerechte und ist in Sicherheit.
(Sprüche 18:10)

Unser Leben bleibt weiterhin spannend. Wir lernen erstaunliche Dinge durch Gottes Wirken und sind schon gespannt, wie es weitergeht. Uns hilft, zu wissen, wohin wir uns wenden können, um Sicherheit zu haben.
Wichtig wäre dazu natürlich zu wissen, wann man ein Gerechter ist. Einen Anfang dazu findet man in Matthäus 5:20 und eine gute Beschreibung von Gerechtigkeit finde ich in Hiob 29:12-17 und weiter in Hiob 31:1-40.

2018
So weit es möglich ist und auf euch ankommt, lebt mit allen in Frieden.
(Römer 12:18)

Das scheint wieder wichtiger denn je. Jesus hat durch sein Opfer Frieden gestiftet (Kolosser 1:20). Wir brauchen es ihm nur noch nachzumachen.

2017
So lasst uns nun nach dem streben, was zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung dient.
(Römer 14:19)

Wenn ihr nicht umdenkt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!
(Mt 18:3)

Dieses Jahr haben wir unsere Zeiten mit verschiedenen Kindern genossen und lernten so viel über Gottes Liebe zu uns. Ich glaube, dass er uns Kinder gegeben hat, damit wir dadurch IHN besser verstehen lernen. Mir gibt das jedenfalls tiefen Frieden und Freude - nicht nur zu Weihnachten.

2016
Wer macht mit?

Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will. Liebe deinen Nächsten und sogar deine Feinde.
(nach Mt 5:42-48)

Manchmal klappt das nicht, aber wir versuchen es einfach immer wieder. ...
2015
Josef, Maria und Jesus waren Flüchtlinge, weil ein Engel sie gewarnt hatte, dass ihr Kind in Gefahr war. (Mt 2:13)
Dabei hat das Flüchtlingskind die Lösung für alle wichtigen Probleme: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“ (nach Joh 13:34)
Diese Liebe hat Jesus später vorgelebt, indem er nicht zurückschlug, egal was passierte.
Lasst uns diesen unerschütterlichen inneren Frieden nicht nur zu Weihnachten haben.
2014
Vergeltet nicht Böses mit Bösem noch Kränkung mit Kränkung! Stattdessen segnet; denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erlangen.
(1. Petrus 3:9)

Vergelten mit Segen - egal, was passiert.
Das ist der Geist von Weihnachten. Ein Segen zu sein, auch wenn der andere mal einen Fehler macht.
Ich freue mich schon darauf, wenn ich das gelernt habe...
2013
Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, als Gemeinde Jesu in diesem Frieden ein Leib zu sein. Dankt Gott dafür!
Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!

(Kolosser 3:15-16)

2012
Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!
(Offenbarung 21:5)

Zu Weihnachten denken wir daran, dass Gott schon mal alles neu gemacht hat.
Er hat seinen Sohn gesandt und dadurch alles verändert - unsere Zeitrechnung fing dann an, Menschenrechte, Liebe und Hoffnung gewannen eine neue Bedeutung.

Wir freuen uns, daran schon jetzt Anteil zu haben und feiern den Neuanfang der Beziehung von Gott zu uns Menschen durch Jesus' Geburt.
2011
Zu Jesus' Geburt - waren es Hirten, die der Erscheinung der Engel glaubten, dann folgten und Gott lobten und priesen.
Sie glaubten und freuten sich über den Retter, der in der Krippe lag.
Ihr Vertrauen in Gott wurde gestärkt, obwohl noch nicht viel von Jesus' rettender Kraft zu sehen war - er war ein normales, schwaches Baby.
Sie lernten Jesus auf besondere Art kennen und vertrauten ihm.
Haben wir vielleicht Jesus auch auf besondere Art kennengelernt, die uns Vertrauen gibt?
Lasst uns Gott loben und preisen.
(Lukas 2:8-20, Johannes 10:14-15, Psalm 23:1, 1. Petrus 2:25)
2010
Alles was entsteht, wird auch vergehen. Alles hat ein Ende.
Manches macht uns froh, wenn es vorbei ist: Leid, Trennung, schwere Situationen - anderes macht uns traurig: Tod, Jobverlust, ... und es fällt uns schwer damit umzugehen.
Alles hat ein Ende. Wirklich alles? Jesus´ Geburt und Leben gibt uns Hoffnung auf eine Ewigkeit in der Gott jede Träne abwischen wird. „... Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. ...“ (Offenbarung 21:4)
Wir freuen uns darauf und folgen Jesus vertrauensvoll dorthin.
2009
Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt wegnimmt.(Johannes 1:29)

So freute sich Johannes über Jesus als er ihn sah.
Wir freuen uns auch über ihn - denn ohne Sünde ist es einfach viel besser. Vielen Dank Gott, dass Jesus die Sünde generell wegnimmt und wir weiterhin individuell gereinigt werden:
Wenn wir aber in dem Lichte wandeln, wie er in dem Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.(1. Johannes 1:7)
Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns rei­nigt von aller Ungerechtigkeit.(1. Johannes 1:9)
Wir freuen uns sehr über die Gemeinschaft mit unse­ren Freunden, wo es nicht schwer fällt, Sünden zu bekennen oder wo wir offen und demütig genug sind, so dass sie unsere Sünden ansprechen.
Es gibt uns Ruhe und Hoffnung, zu wissen, dass Jesus' Blut uns so - auch durch andere - immer mehr reinigt.
Und so freuen wir uns auf eine Zeit mit weniger Streit, mehr Mit- und Füreinander und Liebe -
halt eine Zeit mit dauerhafter weihnachtlicher Stimmung.

Danke Gott, dass Jesus geboren wurde und das möglich macht.
2008
Gott hat die Initiative ergriffen und uns aus Liebe seinen Sohn geschenkt.
Was wurde uns Christen nun mit Jesus geschenkt? Oder warum ist Jesus für uns Christen so wichtig?
Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.
Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein.
Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde und wir nicht Sklaven der Sünde bleiben.
Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.
Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden.
“ (Römer 6:4-8)
Also, durch die Taufe und das, was damit verbunden ist, sind wir gestorben, wurden begraben und neu geboren. Und als neue Menschen mit einem neuen Leben haben wir die Hoffnung auf die Auferstehung, die uns Jesus schon vorgemacht hat.
Das ist ein tolles Geschenk. Auferstehung, neues - ja, sogar ein ewiges - Leben und zusätzlich wurde uns noch die Freiheit von der Sünde geschenkt.
Noch ein tolles Geschenk.
Gott muss uns wirklich lieb haben, wenn er uns solche Geschenke gibt:
Jesus - und damit Freiheit von Sünde und ein ewiges Leben.
Ein Grund zu feiern.
2007
Wir freuen uns und sind dankbar dafür, dass Gott uns einen Retter, Jesus, gesandt hat, dessen Geburtstag wir zu Weihnachten feiern. (Auch wenn er vermutlich zu einer anderen Zeit war.)

Er schenkte uns Rettung und ewiges Leben.
Wir haben eine tolle Zukunft, die auf uns wartet.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Jesus!

Und vielen Dank.

2006
Zu Weihnachten freuen wir uns über die Gnade, die Gott uns aus Liebe in Form der Geburt des Retters, Jesus Christus, gegeben hat. In allen anderen Religionen versuchen Menschen, Gott oder Göttern zu gefallen. Entweder durch Opfer, durch gute Taten oder durch beides. Das Christentum ist die einzige Religion, in der sich Gott aus Gnade an die Menschen wendet. Wir können diese Gnade weder durch Opfer noch Ta­ten verdienen. Gott gibt sie aus reiner Liebe.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3:16)
Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott ge­liebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.“ (1.Johannes 4:10)
Gott hat uns zuerst geliebt, obwohl wir es als Sünder nicht verdient haben.
Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Römer 5:8)
Danke Jesus, Du Sohn Gottes, dass Du ge­boren wurdest und uns die Liebe Gottes gezeigt hast. Gott, hilf uns, Deine Liebe zu verstehen und zu erwidern. Hilf uns, dankbar zu sein und uns über Deine Liebe zu freuen - nicht nur zu Weihnachten, sondern jeden Tag.
2005
Die Geburt des Retters wurde durch ein Licht, einen Stern oder Kometen, angezeigt. Weise Männer folgten diesem Licht, um den König zu sehen.
Später sagte er: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8:12)

Es könnte so einfach auf dieser Welt sein, wenn alle diesem Licht, Jesus, folgten.
Vor allem könnten alle glücklich sein.
Wir freuen uns schon auf diese Zeit, denn sie wurde nicht nur prophezeit:
Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der HERR auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.“ (Jesaja 60:2-3)

Wir sehen bereits auf unseren Reisen und auch zuhause, dass viele den strahlenden Glanz wiederspiegeln. Weltweit folgen Menschen dem Licht und haben Frieden, Liebe und Freude nicht nur zu Weihnachten.
Das gibt uns Hoffnung für die Zukunft.
2004
Zu Weihnachten freut man sich im Grunde über ei­nen neugeborenen König und sein Königreich, der später über sich selbst folgendes sagte: „... Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.“ (Johannes 18:37)
Wir sollten uns mehr auf die Wahrheit konzent­rie­ren, als Gerüchten zu glauben oder sie zu verbrei­ten oder Anschuldigungen und Spekulationen an­zustel­len, die wir nicht beweisen können. Eins bringt Men­schen zusammen, das andere spaltet sie.
Habe immer ein offenes und liebevolles Herz ge­genüber den Bedürfnissen und Zwangslagen an­derer.
Da der heilige Gott es schafft, uns mit all unse­ren Fehlern zu lieben, können wir es wohl schaffen, andere unvollkommene Menschen zu lieben, wenn wir Gottes Liebe erst einmal verstehen.
Wenn wir lernen so zu lieben, wie Jesus dies tat (Johannes 13:34), werden wir zusammen kommen und das Königreich Gottes feiern. Wir werden uns an Gott, Jesus und unseren Brüdern und Schwes­tern - geeint durch den Heiligen Geist - erfreuen. Wir werden über die Errungenschaften unseres Kö­nigs plaudern und uns an dem Gedanken er­quicken, dass in Gottes Königreich keine Tränen sein werden.
Wir freuen uns auf diese zukünftige Freude - besonders zu Weihnachten.
(Ein Ausdruck der Freude ist es, Geschenke zu ge­ben, aber es muss nicht der dominierende Aus­druck sein.)
2003
Dieses Jahr waren wir etwas traurig, einige Trennungen von Partnerschaften miterleben zu müssen, die uns zu Herzen gingen. Für uns selbst haben wir so viel Hilfe in der Bibel gefunden, die es uns erleichtert schon mehr als 10 Jahre miteinander auszukommen. Wir lieben und begehren uns sogar mehr als am Anfang. Es ist eine gute Erinnerung, was Paulus über Liebe schrieb. Es sieht zwar so aus als wären es nur schöne Worte, aber wenn man Leute sieht, die sie in die Tat umsetzen und man es selbst versucht, wird man die Welt zu einem viel schöneren Ort verändern:
(1.Korinther 12:31-13:13) „... Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt: ... Die Liebe ist geduldig (langmütig), die Liebe ist freundlich (gütig). Sie beneidet (ereifert sich) nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. ... Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“ (In Klammern sind die weniger verständlichen Originalworte.)
Es ist eine große Herausforderung für uns, unser kindliches Betragen hinter uns zu lassen und geduldig und freundlich zu bleiben, wenn jemand versagt, nicht zu beneiden, wenn wir nicht alles haben, nicht zu prahlen und stolz zu sein, wenn wir uns gut fühlen, nicht nachtragend zu sein, wenn wir uns im Recht fühlen, auch zu ertragen, wenn es anderer Leute Fehler ist, immer zu glauben, wenn Leute vorher logen, immer zu hoffen, wenn etwas schlecht aussieht und standzuhalten, wenn es so aussieht, als gäbe es keine Hoffnung mehr.
Das beste Beispiel für diese Liebe ist Jesus. (Johannes 13:34) „... Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“ Das ist, worum es bei Weihnachten eigentlich geht.
2002
Vor etwa 2000 Jahren wurde Jesus geboren. Während seiner Zeit auf der Erde hat er großartige Dinge getan - dennoch werden noch mehr großartige Dinge folgen:
(Jesaja 11:6-10) „Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. ... Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist. ...
Das ist der Friede, auf den wir uns freuen können in diesen Tagen der Verlockungen und Probleme, wenn wir hwhy, unseren Herrn, kennen.
Lasst uns also Gott bekannt machen und jedem von Ihm erzählen und lasst uns anderen helfen, vor Gott rein zu werden:
(Offenbarung 7:14-17) „... Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes (Jesus) weiß gemacht. ... Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden, ... Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.
Sieht so aus, als gäbe es noch einige Bedrängnisse, aber wenn wir damit durch sind, wird es keine weiteren Tränen für die, die das Geschenk Christis angenommen haben, geben.
2001
Wer sich die täglichen Nachrichten ansieht, bei dem will einfach keine weihnachtliche Stimmung aufkommen.
Es wird immer erkennbarer, in was für einer hoffnungslos verrückten Welt wir leben.
Wirklich hoffnungslos? Nein, denn vor ca. 2000 Jahren wurde jemand geboren, der uns auch heute noch Hoffnung gibt.
Er sagte unter anderem: „Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“ (Matthäus 5:4-9)
Schwer zu glauben? Jesus hat bewiesen, dass sich seine Worte erfüllen als er vom Tod auferstand. Also kann man seinen Aussagen vertrauen.
Wer Jesus' Weg geht, der kann die Hoffnung auf die Erfüllung seiner Prophezeiungen haben.
Lasst uns gemeinsam seinen Weg gehen und mit Frieden in unseren Herzen anfangen.
Nicht nur zu Weihnachten.
2000
Gedanken zu Weihnachten:
Weihnachten soll uns an die Freude der guten Nachricht erinnern: Jesus ist auferstanden bzw. geboren. Wer ihm folgt, schafft es mit irdischen Problemen leichter fertig zu werden.
Danke Gott für Deine Gesundheit - für die Liebe, die Du erfährst - die Heimat, die Du hast - die Freunde, die zu Dir halten. Manches erscheint uns selbstverständlich, daher fällt es uns schwer dies zu erkennen und uns darüber zu freuen, manches ist nicht so wie wir es uns wünschen und doch könnte es schlimmer sein.
Freue Dich über das, was Du erreicht hast. Überprüfe Dein Leben, was möchtest Du ändern?
Bete zu Gott und achte darauf, wie er Dich beschenkt.
Welche Geschenke erfreuen Dich am meisten? Verschenke auch Du sie. Aber eines verschenke vor allem: Liebe, dann wird sich bei Dir ein wunderbar weihnachtliches Gefühl einstellen.

Die Hauptsprache war wohl Griechisch neben Aramäisch.

Aus Wikipedia:
In Palästina verdrängte das Aramäische das Hebräische zunehmend.[35][41][42] Zur Zeit Jesu wurde dort überwiegend Aramäisch gesprochen, und aramäische Wendungen innerhalb des griechischen Neuen Testaments, zum Beispiel Abba, Golgota und Maranatha,[43] zeigen, dass Aramäisch wahrscheinlich auch die Sprache Jesu war. Auch zahlreiche Texte, die in Qumran gefunden wurden, sind in aramäischer Sprache verfasst. Um die Zeitenwende war Aramäisch neben der griechischen Koine die allgemein gebrauchte Verkehrssprache des Nahen Ostens.

Aus Wikipedia:
Das Alte Testament wurde ursprünglich hauptsächlich auf Hebräisch, aber zu kleineren Teilen auch auf Aramäisch verfasst. Diese sind Esra 4,8–6,18 EU; 7,12–26 EU; Jer 10,11 EU und Dan 2,4b–7,28 EU.[1]

Aus Wikipedia:
Die kanaanäischen Sprachen (auch kanaanitische Sprachen) sind eine Untergruppe der semitischen Sprachen, die von den antiken Bewohnern Kanaans bzw. der Levante gesprochen wurde. Die meisten kanaanäischen Sprachen waren schon am Ende des 1. Jahrtausends v. Chr. ausgestorben; sie wurden vor allem vom Aramäischen verdrängt. Nur die hebräische Sprache wurde durch die religiösen Schriften des Judentums bis in die Neuzeit überliefert und im 20. Jahrhundert in Israel als Alltagssprache und muttersprachlich tradiertes Idiom neu etabliert.

Nehemia 13:23-24 "Damals wurde ich auf einige Judäer aufmerksam, die Frauen aus der Philisterstadt Aschdod und von den Ammonitern und Moabitern geheiratet hatten. (Esr 9,1) 24 Die Hälfte ihrer Kinder kannte nur die Sprache von Aschdod oder einem anderen der fremden Völker, aber die Sprache der Juden[4] konnten sie nicht sprechen."

Interessant: http://jewishencyclopedia.com/articles/1707-aramaic-language-among-the-jews



Wie toll wäre es, Jesus' Sieg am Kreuz im eigenen Leben umzusetzen?
Wir können unsere Beziehungen verbessern, wenn wir Zurückhaltung, Verzicht, Liebe und Vergebung üben. (Link zum vollständigen Lied)

Christi Himmelfahrt - da könnte man sich ja mal Gedanken machen, wie es so im Himmel eigentlich ist.

Wer ist schon da? Wie kommt man hin?
Das sind die Fragen, die wir heute betrachten.

Äh, welcher Himmel eigentlich?

Ja es gibt drei.
Den ersten Himmel kennen alle und ich finde den umwerfend schön.
Schon als Kind war ich begeistert, durch die Wolken zu fliegen und die Welt von oben zu sehen.
Zuerst mit Segelflugzeugen und dann wurden die Flugzeuge immer größer.

Viele Stunden konnte ich mich von der Schönheit des ersten Himmels überzeugen.

Den zweiten Himmel kennt auch jeder.
Das ist der Blick in die Sterne. Das All. Das Universum.

Anders schön - aber einfach unglaublich, wenn man sich die unendlichen Weiten vorstellt.

Wenn man in einer klaren Nacht die Milchstraße sehen kann, dann wird die unglaubliche Schönheit deutlich.

Umwerfend schön, unglaublich schön, wie muss dann der dritte Himmel sein?
- noch schöner bestimmt.

Davon hab ich leider kein Foto und nur wenige Menschen hatten bisher einen kurzen Einblick. (2.Korinther 12:2)

So weit ich es verstanden habe, ist der dritte Himmel unaussprechlich schön.
Worte können ihn nicht beschreiben.

Das ist der Himmel, in den Jesus 40 Tage nach seiner Auferstehung aufgefahren ist. (Hebräer 9:24)

Also, Jesus ist schon mal da und er sitzt zur Rechten seines Vaters. (Kolosser 3:1-4, Jesaja 57:15)
Außerdem sind noch eine Menge Engel dort. (1.Mose 28:12-13, Matthäus 28:2, Lukas 22:43, Johannes 1:51)

Jesus hatte vorher gesagt, dass wir dort nicht hinkommen können - erst später wird das möglich sein. (Johannes 13:33, 36)

Jesus bereitet noch etwas für uns vor und erst dann holt er uns ab.
Er möchte, dass wir ewig bei ihm im Himmel sind.
(Johannes 14:2-3, Johannes 17:24, 2.Korinther 5:1, Markus 13:32)

Aber eben erst dann, wenn alles vorbereitet ist.

Also, wenn man stirbt, dann wartet man mit den anderen Toten darauf, dass Jesus uns abholt. (1.Thessalonicher 4:13-14, 1.Thessalonicher 4:16-17, Offenbarung 20:5-6)

Das kann noch eine Weile dauern, weil Gott nicht möchte, dass jemand verloren geht. (2.Petrus 3:9)
Ich finde das nicht weiter schlimm, denn man merkt bestimmt nicht, wie lange man tot ist.
Ich stelle mir das wie beim Schlafen bzw. Aufwachen vor. Mit einem Mal ist man wach und es geht weiter.

Bleibt noch die Frage, wie man in den Himmel kommt.

Möchtest du überhaupt in den Himmel?

Doofe Frage eigentlich oder? Aber Gott zwingt ja niemanden zu irgendetwas, deshalb sollte man sich darüber mal Gedanken machen.

Ich glaube, dass nur die in den Himmel kommen, die Gott lieben und Freude daran haben, wenn Gott regiert.

Die Ewigkeit könnte uns ganz schön lang werden, wenn wir da keine Freude haben.

Ich sag's mal so: Wenn wir hier und jetzt keine Freude an Gottes Herrschaft haben und uns nicht nach seinem Willen richten, dann wird es uns im Himmel nicht gefallen oder sehe ich das falsch?

Schau mal, was das eigentlich genau bedeutet - sprich mal mit anderen darüber - aber am Ende prüfe anhand der Bibel, wie deine mögliche Zukunft aussehen soll.

Forsche genau, bevor du dich entscheidest - vielleicht hast du einen falschen Eindruck von Gott oder vom Himmel?
Die gängigen Klischees von harfespielenden Engeln helfen da nicht gerade.

Im Himmel werden alle wie Jesus sein (Römer 8:29) und zwar freiwillig ohne Zwang, weil sie umgedacht und verstanden haben, wie großartig das ist.

So sind wir Menschen eigentlich von Gott geplant gewesen - es war geplant, dass wir uns aus freiem Willen wie Jesus für das Gute entscheiden, auch wenn es schwierig ist.

Jesus hat uns vorgemacht, wie man als Kind Gottes ohne Sünde lebt.

Das können wir auf der Erde in diesem Leben lernen, wenn wir Jesus nachfolgen.

Ein bisschen Unterstützung können wir dabei gebrauchen und deshalb hat uns Jesus noch den Heiligen Geist zu Pfingsten geschickt.

Wenn wir Jesus nachfolgen, dann haben wir schon jetzt den Himmel auf Erden und Gott wohnt und regiert mitten unter uns.

Einer der ersten Nachfolger gibt uns dazu folgenden Rat:

„Aber Gott hat uns einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen. Dort wird es kein Unrecht mehr geben, weil Gottes Wille regiert. Auf diese neue Welt warten wir. [und freuen uns darauf]
Meine Lieben, weil ihr darauf wartet, darum setzt auch alles daran, dass eure Gemeinschaft mit dem Herrn durch nichts beeinträchtigt wird. Bemüht euch, rein und fehlerlos vor ihm zu stehen, wenn er kommt.“ (2.Petrus 3:13-14)

Bemühen lohnt sich, denn es wird einfach so schön dort sein. Ein anderer Nachfolger, der mit Jesus durch die Gegend zog, beschreibt den Himmel so:

„Und vom Thron her hörte ich eine starke Stimme rufen: »Dies ist die Wohnstätte Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.
Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei.«“ (Offenbarung 21:3-4)

Und es gibt noch weitere Beschreibungen - schaut sie euch mal in der Bibel an.
Für mich ist es übrigens unerheblich, ob wir dann wirklich im Himmel sind (Hebräer 11:16) oder doch auf einer neuen Erde - wichtig ist für mich nur, dass Gott dort herrscht, dass er dort regiert.

Jah, Gott ist der Garant, dass es gut wird.

Ihr könnt ja mal überlegen, warum ihr in den Himmel wollt und wie es euch damit geht, Jesus nachzufolgen.
Was fällt dir schwer?
Wo bist du Jesus schon ähnlich und so ein gutes Vorbild für andere?
Hast du Freude daran, auch wenn es mal schwer ist?
Wie sieht deine Gemeinschaft mit dem Herrn aus?

Forsche und prüfe und entscheide dich für Gottes Herrschaft in deinem Leben.

Und dann viel Spaß im Himmel - später mal
Und ist der genaue Zeitpunkt eigentlich wichtig für uns?

Wir feiern die Geburt von Jesus - also Weihnachten - im Winter der Nordhalbkugel.

Aber wurde Jesus wirklich im Dezember geboren?

Das erscheint mir unwahrscheinlich.
Warum sollten z.B. die Hirten, die Jesus als Baby besuchten, im kalten, regnerischen Winter auch noch nachts mit ihren Tieren auf dem Feld in der Nähe von Bethlehem herumziehen?

Klar ist, dass der 25. Dezember als Geburtstag von Jesus nur festgelegt wurde.
Ich würde sagen: Aus kulturellen Gründen.
Und das geschah erst im 4. Jahrhundert als das Christentum zur Staatsreligion wurde.

Vorher machten sich die Leute wenig Gedanken über den genauen Zeitpunkt von Jesus' Geburt.

Nur ein gewisser Clemens von Alexandrien hat darüber spekuliert.
Das war um das Jahr 200 nach Christi.

Er meinte, dass Jesus im April geboren wurde.
Also im Frühjahr, nicht im Winter.
Das kann man in der Bibliothek der Kirchenväter nachlesen. Die ich sehr empfehlen kann.

Die Geburt im April würde zumindest mit den klimatischen Gegebenheiten in Bethlehem besser zusammenpassen.

Clemens war ein etwas umstrittener Kirchenlehrer, aber er war zeitlich über hundert Jahre näher an dem Ereignis dran als die Leute, die den 25.12. festgelegt haben.
Allerdings machte Clemens seine Angaben nach dem ägyptischen Kalender.
Vielleicht war es also auch März oder Mai.

Also, wirklich wissen können wir nicht, wann genau Jesus geboren wurde.

(deutscher Text hier)
Das erscheint mir auch nicht wirklich wichtig.
Mir ist viel wichtiger, dass Jesus geboren wurde und uns so Hoffnung gegeben hat.

Denn obwohl Jesus Gott gleich war (Johannes 1:1)
und durch ihn alles geschaffen wurde (Johannes 1:3, Johannes 1:10),
kam er zu uns auf die Erde (Johannes 1:11)
- fast normal als kleines Baby und er musste genauso viel ertragen wie wir.

Ein Engel sagte damals:
„Sie [also Maria] wird einen Sohn zur Welt bringen; den sollst du Jesus nennen. Denn er wird sein Volk von aller Schuld befreien.“ (Matthäus 1:21)

Das ist meine Hoffnung.

Er hat uns später - als er erwachsen war - den Weg aus der Finsternis gezeigt (Kolosser 1:13) und leuchtet als helles Licht (Johannes 1:9, Johannes 1:4-5), so dass wir selbst Lichter in der Dunkelheit werden können (Epheser 5:8, 1.Petrus 2:9).

Wir haben das Licht des Lebens (Johannes 8:12).

Das ist so schön - das kann man immer feiern - das sollte man immer feiern - aber besonders in der dunkelsten Jahreszeit.
Da leuchten die Lichter am stärksten.

Frohe Weihnachten

Jesus war ansteckend und zwar im positiven Sinne. Wir sehen das gleich nach der Bergpredigt:
„Als er aber vom Berg herabging, folgten ihm große Volksmengen.
Und siehe, ein Aussätziger kam, fiel vor ihm nieder und sprach: »Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.«
Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: »Ich will; sei gereinigt!« Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein.
(Matthäus 8:1-3, Lut1912)

Aussatz war damals so, wie heute Corona. Jeder wusste, was zu tun ist - Maske dabei, Abstand halten und Kontakt vermeiden ...
Und was macht Jesus?
Er berührt ihn.
Erstaunlicherweise wird Jesus nicht krank durch die Berührung, sondern der Berührte wird gesund.
Krass oder? - Gleich bei der nächsten Heilung danach, die Heilung des Dieners eines Hauptmannes, wird sehr deutlich gemacht: Jesus muss nicht mal anwesend sein, um zu heilen.
Ein Wort reicht! (Matthäus 8:8-10)

Also, diese Berührung soll uns etwas zeigen, denke ich: Jesus' Gesundheit ist ansteckend und wird unkonventionell übertragen.

Die Briefe im Neuen Testament warnen uns zwar teilweise genauso wie das Alte Testament davor, etwas mit Unreinem zu tun zu haben (2Korinther 6:16-7:11Korinther 5:9-13, Jesaja 52:11, Hesekiel 18:31-32) - und man kann da einiges für sich lernen, wenn man den Zusammenhang betrachtet - aber darauf gehen wir jetzt nicht ein.

Heute schauen wir auf Jesus und sein Beispiel! Er wurde dafür kritisiert, dass er ein Freund der Zöllner und Sünder war und mit ihnen gegessen hat (Lukas 15:1-2).
Jesus hatte ständig mit Unreinem zu tun und war in schlechter Gesellschaft.

Aber nicht Jesus wurde durch den schlechten Umgang unrein, sondern die Zöllner und Sünder haben sich zum Guten geändert - besonders eindrucksvoll könnt Ihr das in der Bekehrung von Zachäus - einem Oberzöllner - sehen: Er möchte die Hälfte seines Vermögens den Armen geben und vierfach erstatten, wenn er etwas erpresst hat (Lukas 19:7-10, Lukas 7:29-35Matthäus 21:28-32) und Jesus macht deutlich, dass eben die Verlorenen Hilfe brauchen (Matthäus 9:9-13) und nicht die Gesunden.

Jesus gibt uns hier ein Beispiel und will nicht, dass wir aus der Welt gehen, sondern hier einen Unterschied machen. (Johannes 17:14-18)

Also, es wäre gut, wenn wir genauso positiv ansteckend, wie Jesus, wären.

Das ist nicht immer so einfach.

Leider geht es ganz schnell, dass man ungewollt negativ ansteckend ist.
Ich spiele z.B. gerne online ein Spiel mit anderen zusammen. Da kann man sich über Headset miteinander unterhalten und ich wollte meinen Mitspieler eigentlich ermutigen, der gerade gegen einen Gegner kämpfte.
Ich sagte abfällig: Der kann nix.
Was auch stimmte - mein Mitspieler hatte ihn schnell besiegt.
Aber natürlich wäre das nicht sehr ermutigend für den Gegner, der das aber glücklicherweise nicht hören konnte.

Mir wurde leider erst klar, dass solche Äußerungen nicht gut sind, als meine Mitspieler dann so Sachen gesagt haben wie: Äh, ist der dumm ... oder wie kann man nur so doof sein ...
Also ziemlich richtend, abwertend und negativ.

Das gefiel mir überhaupt nicht und mir wurde bewusst, dass ich damit angefangen hatte.

Mein gut gemeinter Ausspruch war genauso richtend, abwertend und negativ.

Gute Erkenntnis - jetzt kann ich daran arbeiten.

Deshalb finde ich Spiele so toll. Da können wir in einem unterstützenden, sicheren Umfeld unseren Charakter trainieren.
Ich erinnere mich gerne an unsere UNO-Runden bei der Europäischen Bibelschule, wo in der Hitze des Spiels der wahre Charakter herauskommt.

Bei UNO können wir lernen, positiv zu bleiben, auch wenn es mal nicht nach unserem Willen geht. Und wir hatten da viel Spaß.

Wie geht es Euch in Gesellschaft?
In der Familie, in der Schule, bei der Arbeit, beim Einkaufen, im Straßenverkehr?

Jesus hat genau erklärt, was uns unrein macht - es sollte nicht das Umfeld sein, sondern es ist das, was aus unserem Herzen kommt (Markus 7:1-23).

Wenn wir unser Herz rein halten, können wir in der schlechtesten Gesellschaft als Lichter leuchten - so wie Jesus.
Wir können die Leute da abholen, wo sie gerade sind.
Jesus' positiv ansteckendes Beispiel in schlechter Gesellschaft ist so deutlich, dass ich Euch gar nicht an das Kreuz erinnern muss.
Klar, Jesus war auch am Kreuz positiv ansteckend. (Lukas 23:33-34, Lukas 23:38-43)
Aber ich glaube, Situationen, wo wir in Gesellschaft sind und versucht sind, negative Dinge mitzumachen, kommen öfter vor.
Es gibt so viele Situationen in der Familie, Schule, bei der Arbeit, mit Freunden - überall kann es ganz schnell gehen, dass wir negativ ansteckend sind.

Mit etwas Training - vielleicht durch Spiele - schaffen wir es aber positiv ansteckend zu werden.

Wir können als neue Menschen einen Unterschied in der Welt machen und so Gottes Liebe und Weisheit verbreiten (Römer 12:2)

Gott gibt uns dazu ein neues Herz (Hesekiel 36:25-31) und ein super Beispiel durch Jesus.

„‭Also lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.” (Matthäus 5:16, ELB1871) (siehe auch Philipper 2:11-16)

Seid positiv ansteckend wie Jesus.

Lasst uns beten:
Jah, unser Vater, Du bist im Himmel und hast uns Jesus geschickt, damit wir seinem guten Beispiel folgen können.
Hilf uns in schwierigen Situationen dazu beizutragen, dass Deine Liebe und Weisheit zum Vorschein kommt.
Hilf uns zu erkennen, in welchen Situationen wir schon Lichter sind.
Hilf uns zu erkennen, welche Situationen wir lieber meiden sollten, weil wir noch nicht stark genug sind.
Danke für Jesus, der so positiv ansteckend ist.

Wenn wir jetzt das Brot nehmen, lass uns dadurch gestärkt sein, immer mehr wie Jesus zu werden und seinem ansteckenden Beispiel immer mehr zu folgen.
Lass uns bei dem Wein bzw. Traubensaft daran denken, dass wir auch in Schwierigkeiten durchhalten wollen und uns nicht abhalten lassen, das Gute zu tun, auch wenn es unseren Schweiß und unser Blut kostet.

Das bete ich in Jesus Namen, Amen