Es ist gut, wenn wir in unserem Alltag anderen helfen können. Sei es Obdachlosen, Älteren, Kranken oder Kindern. Jeder kann irgendwann mal Hilfe gebrauchen. Falls wir nicht selbst helfen können, so können wir andere dazu befähigen, das zu tun.
Ich kenne viele, die bei der folgenden Organisation mitgemacht haben und hatte selbst mal einen ganz kleinen Anteil an einem Hope Youth Corps. Von daher kenne ich den Enthusiasmus und die Kraft, die hinter Hope worldwide steckt und empfehle hier zu spenden oder mal mitzumachen: https://www.hopeww.org/donate
Abendmahl über St.Patrick (17.03.2019)
Hallo, wir kommen jetzt zum Abendmahl und da wollen wir unseren Blick auf Jesus richten.
In Johannes Kapitel 12 Vers 27 sagt Jesus „»Mir ist jetzt sehr bange. Was soll ich tun? Soll ich sagen: ›Vater, lass diese Stunde an mir vorbeigehen‹? Aber ich bin ja in diese Stunde gekommen, um sie durchzustehen.“
So hat Jesus gebetet, als er seine schwierigste Aufgabe vor sich hatte. Als er das Kreuz vor sich hatte.
Einerseits möchte er raus aus der Situation, andererseits weiß er, dass er es durchstehen möchte, weil er das Positive kennt, das daraus entsteht.
Bei uns ist das meist anders, wir wissen meist nicht, was aus schlimmen Situationen Positives entstehen kann.
Wir sehen es hoffentlich irgendwann im Nachhinein.
Heute ist St. Patricks Day und da möchte ich sein Beispiel nehmen, weil es mir viel Kraft gegeben hat, als ich in einer schwierigen Situation war – und bei weiteren schwierige Situationen hat es mir geholfen, gleich ruhiger zu bleiben.
Patrick hatte Jesus fest im Blick und das möchte ich auch tun.
Die erste Situation war in 2013 - nur die erzähle ich. Und zufällig habe ich zu der Zeit ein Buch eben über Patrick gelesen.
Ich stand vor der Entscheidung als Vorsitzender der Gemeinde zurückzutreten und dementsprechend die Verantwortung abzugeben, obwohl ich damals nicht überzeugt war, dass wir auf einem guten Weg waren.
Patrick half mir da Geduld zu haben und darauf zu vertrauen, dass Gott wirken wird – Er half mir, praktisch die Dinge in Gottes Hand zu legen, die da sowieso hingehören – es ist seine Gemeinde und da wird er sich schon um die Leitung der Gemeinde kümmern.
Ich muss nur weiterhin Jesus nachfolgen. - So einfach kann es sein.
Also, zur Story von Patrick:
Im 5. Jahrhundert (385-461) war Patrick ein 16 jähriger Brite, als er eines Tages von Irischen Sklavenhändlern entführt wurde. Er musste dann als Sklave in Irland Schafe hüten.
Natürlich hat Patrick für seine Befreiung gebetet – und zwar ungefähr 100 mal am Tag und noch 100 mal in der Nacht. - Als Schafhirte hat man anscheinend Zeit.
Trotzdem dauerte eine Antwort von Gott ganze 6 Jahre und über Umwege kam er dann wieder nach Hause.
Auf jeden Fall hatte er gelernt, auf Gottes Wirken zu warten und er erkannte, wenn Gott ihm etwas mitteilte. Das passierte durch Träume. -
Also kaum zu Hause angekommen, gab es dann auch schon wieder eine neue Botschaft von Gott. Nämlich zurück nach Irland zu gehen, weil die Iren Gottes Botschaft brauchten. Also zurück in das Land, aus dem seine Entführer kamen. Eigentlich hatte Patrick ganz andere Pläne, aber er wollte nicht „Nein“ zu Gott sagen.
Alle hielten ihn für verrückt – er kannte sich auch noch nicht so in der Bibel aus, also starteten die Leiter seiner Gemeinde zumindest seine Ausbildung zum Diakon und Ältesten. Patrick war enttäuscht, dass er nicht Gottes Willen ausführen durfte, aber er respektierte die Entscheidung der Gemeindeleiter.
Es dauerte dann über 20 Jahre, bis er dann endlich nach Irland aufbrechen konnte.
Patrick ist für mich ein Vorbild im Gottvertrauen und Gebet. Man könnte denken, dass die 6 Jahre als Sklave und die über 20 Jahre Warten auf die Leitung verschwendete Zeit waren – aber nein – das war sogar essentiell nötig. Die 6 Jahre, um ihn mit den Iren vertraut zu machen und die Sprache zu lernen. Und in den 20 Jahren hat er die Botschaft der Bibel verinnerlicht und eine Gruppe von Männern um sich gescharrt, die dann mit ihm nach Irland ging. Und in der Zeit hatte er schon einige Irische Kaufleute zum Christentum bekehrt, die nach England kamen.
So war dann alles bereit, als die Gemeindeleitung endlich beschloss, ihn doch nach Irland zu schicken – und wir wissen nicht, wie Gott in der langen Zeit in den Iren gewirkt hatte, damit sie so bereitwillig die gute Nachricht aufnahmen.
Mit ca. 50 Jahren ging Patrick nach Irland und hatte einen Rieseneinfluss, daher ist er immer noch der Held der Iren und heute, am St. Patricks Day, tragen alle grün.
Ganz Irland wurde bekehrt – zwar erst nach Patricks Tod, aber durch seinen Einfluss.
Dann ging’s aber weiter. Irische Missionare brachten die gute Botschaft nach Schottland, dann zu den Angelsachsen und dann auch wieder zu den Briten, die ihr Feuer für Gott verloren hatten. Und so brachte Patrick Frieden auf den Inseln – es gab dann natürlich keine Sklavenhändler mehr und auch keine Überfälle durch die Schotten und Iren, was vorher ein Problem war. - Christen machen sowas natürlich nicht!
Ein paar Jahrhunderte ging das gut und die Leute ehren Patrick dafür. Patrick war in einer angstvollen Stunde als 16 Jähriger, aber die hatte sich gelohnt. Auch die über 20 Jahre Warten und Vertrauen haben sich sehr gelohnt. - Jesus war in einer schwierigen Stunde, aber auch das hat sich natürlich gelohnt.
Ich hab keine Ahnung, wo Du gerade stehst, aber ich bete, dass Du mit Patrick und Jesus irgendwann erkennst, warum Du in dieser Stunde bist.
Vielleicht sagst Du gerade: (Johannes 12:27) „»Mir ist jetzt sehr bange. Was soll ich tun?“
Vielleicht fragst Du Dich: „Soll ich sagen: ›Vater, lass diese Stunde an mir vorbeigehen‹?“
Vielleicht erkennst Du aber auch: „Aber ich bin ja in diese Stunde gekommen, um sie durchzustehen.“
Ich bin schon gespannt, von weiteren Geschichten zu hören, die so ermutigend sind, wie die von Patrick, aber von Euch halt. Ich bin mir sicher, dass Gott durch euch genauso wirken möchte.
Gott wird es zum Guten führen, wenn wir in ihm bleiben und er in uns. Dazu nehmen wir jetzt das Abendmahl.
Das Brot ist Jesus‘ Leib – nimm davon bitte nur, wenn Du bereit bist, wie Jesus für Gott und die Gemeinschaft der Heiligen zu sterben. Also, wenn Du bereit bist, so wie das Brot dich brechen zu lassen. Wenn Du bereit bist, schwere Stunden mit Glauben durchzustehen.
Sei Dir bewusst, welche Aussage Du durch das Nehmen des Brotes machst.
Der Wein und der Traubensaft sind das Blut von Jesus, das für uns vergossen wurde und uns an die schwierige Stunde am Kreuz erinnern soll.
Lasst uns beten.
Großer Gott, Jah, unser Vater,
Wir danken Dir für das Brot und den Wein, den Leib und das Blut von Jesus, den wir in uns aufnehmen und uns so an ihn erinnern und geistlich stärken.
Danke für die geistliche Nahrung, das geistliche Getränk und für die Auferstehung und das ewige Leben, an denen wir teilhaben, wenn wir Jesus nachfolgen.
Danke für die Erkenntnis, den Glauben und die Unsterblichkeit, die Du uns durch deinen Sohn, Jesus, geschenkt hast.
Danke auch für Leute wie Patrick, die uns zeigen können, wie schön und erfolgreich es ist, wenn wir uns bereitwillig als Deine Werkzeuge bereitstellen und auf Dich warten, wenn es mal nicht sofort nach unserem Willen geht.
Ich bete, dass jeder seine Stunde nutzen kann – sei sie gut oder schwierig – möge jeder von uns das durchstehen, was er gerade vor sich hat und das Gute darin erkennen.
Herr, denke an deine Gemeinde, schütze sie vor den Angriffen Satans und mach sie perfekt in Deiner Liebe.
Vielen Dank, Vater, für Deine große Liebe.
Mögest du, Jah, durch den Heiligen Geist in uns verherrlicht werden. Im Namen von Jesus, Amen.
(Markus 16:15, NeUe) „Dann sagte er zu ihnen: »Geht hinaus in die ganze Welt und macht die Freudenbotschaft Gottes allen Menschen bekannt.“
An dieser Stelle ist zwar die Auferstehung (1.Korinther 15:1-11) und damit der Sieg über den Tod im Vordergrund, aber es gibt noch weitere Gründe zur Freude:
(1.Johannes 1:5, NeUe) „Folgende Botschaft haben wir von ihm gehört und geben sie hiermit an euch weiter: »Gott ist Licht; in ihm gibt es keine Spur von Finsternis.«“ (Psalmen 27:1 - spannend ist auch die Entwicklung: Johannes 8:12, Matthäus 5:14-16)
(Galater 5:13, NeUe) „Ihr seid zur Freiheit berufen, meine Brüder! Nur benutzt die Freiheit nicht als Freibrief für das eigene Ich, sondern dient einander in Liebe!”
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